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| Herzlich willkommen auf der Home Page der evangelischen Kirchengemeinde Schatthausen. Am 17. Oktober 1749, am 20. Sonntag nach Trinitatis, wurde unsere jetzige Kirche eingeweiht. Heute besteht eine lebendige Gemeinde mit Angeboten für junge Mütter (Krabbelgruppe), Kinder und Jugendliche. Kirchenchor und Posaunenchor tragen zum Gemeindeleben bei das seinen Höhepunkt in den allwöchentlichen Gottesdiensten findet. Hier eine kleine "Chronik" mit Bildern aus unserem Gemeindeleben. Detaillierter können sie über unseren Frame auf vielen Seiten blättern Klicken sie hier | |||
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| Es wird vermutet, daß Schatthausen mit dem 795 und 798 im Lorscher Codex als Walfolfeshusen genannten Dorf identisch ist. 1294 findet sich erstmals der Ortsname Schadehusen. | |||
| 1518 Disputation des Augustinerkonvents in Heidelberg unter der Teilnahme Martin Luthers. Die Ritter des Kantons Kraichgau schließen sich den reformatorischen Ideen an. | |||
| 1563 Das Dorf Schatthausen wird mit seinem Besitzer Hans von Bettendorf evangelisch-lutherisch. | |||
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1638 Während
des dreißigjährigen Krieges erleidet das Dorf und
die alte (Vorgänger-)Kirche großen Schaden. Schatthausen
ist in Folge von Krieg und Epidemien praktisch ausgestorben.
Am 7. April 1638 begraben drei überlebende Frauen und der
Anwalt Hindennach eine Verstorbene auf dem Friedhof neben der
Kirche. Im Dorfbuch steht: "daß ist niehmeh geschehen,
dieweil das Dorf gestanten ist, gewet im Gott daß Nime
geschehen wertt." Neue Einwanderer kommen aus der Schweiz, Elsaß, Franken usw. und bauen langsam das Dorf wieder auf. Der Name "Neukum" geht z.B. zurück auf den, der "neu kumme is". |
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| 1685 Nach der Aufhebung des Ediktes von Nantes verlieren die Hugenotten in Frankreich wieder ihre religiösen Rechte. Viele verlassen, zu ihrer Überzeugung stehend, die Heimat und bauen in der reformierten Kurpfalz eine neue Existenz auf (u.a. chevalier - Gefäller, chevalier de sable - Sandritter). Diese Namen finden sich sehr häufig in Schatthausen. | |||
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1746 Eine
schlimme Wasserflut zerstört das im Tal gelegene Dorf mitsamt
der Kirche, die mannshoch unter Wasser steht und abgebrochen
werden muss. In den kommenden Jahren wird die Kirche wieder aufgebaut. Erbauer sind die Eheleute August Philipp von Brüggen und Magdalena Juliana Ertingen von Brüggen. Freiherr von Brüggen stirbt wenige Monate vor Fertigstellung der Kirche und wird in der Kirche beigesetzt. Seine Grabplatte ist heute unter der Kanzel eingemauert. Inschrift: "Die Alte Kirche Die Gewaesser Ruiniret Dass Diese Neue Must Von Grund Erbauet Seyn Hat Seine Sorgfalt Auch Kaum So Weit Aufgeführet Dass Mann In Diese Grufft In Konnte Sencken Ein." |
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| 1749 "Am 17. October 1749, als am 20. Sonntag nach Trinitatis wurde die neue Kirche in Schatthausen eingeweiht. Die Gemeinde versammelte sich in den Zimmern des Schlosses, in welchen bisher der Gottesdienst gehalten worden war und begab sich in wohlgeordnetem Zuge zur neuen Kirche " (Chronik von Stocker). | |||
| 1757 Eine gebrauchte Orgel wird in Sinsheim für 46 Gulden gekauft und installiert. | |||
| 1821 Nach dem Zusammenschluss der Vereinigten Evangelischen-Protestantischen Landeskirche in Baden gehört die Kirche sowohl den ehemaligen Lutheranern als auch den Reformierten (die bisher in Baiertal eingepfarrt waren). | |||
| 1828 Über die Ehefrau Karl von Gölers kommen die Freiherren von der Ravensburg in den Besitz von Schatthausen und damit ins Patronat der Kirche. Sie führen in Erinnerung an die früheren Vogtsherren den Doppelnamen "von Ravensburg-Brüggen". | |||
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| 1903 Generalrenovierung der Kirche mit Bau eines Glockenturms nach den Entwürfen des Kirchbauarchitekten Behagel in passendem Stil. Der Umbau kostet 29 000 Mark. Eine neue Empore und neue Glasfenster gestalten den Raum. Eine "Tabakfabrik" stiftet das silberne Altarkreuz. | |||
| 1920 Nachdem im 1. Weltkrieg die drei Bronzeglocken für Kriegszwecke verwendet wurden kommen (wesentlich härter klingende) Gussstahlglocken zur Verwendung, die bis heute im Einsatz sind. | |||
| 1960 In den 60er Jahren kommen "moderne" Bänke und Einrichtungen in den Innenraum. Eine Ölheizung wird installiert. | |||
| 1980 Im Zuge einer erneuten Renovierung wird in den 80er Jahren die Kirche innen und außen wieder dem alten Muster angepasst. Direktor Wein - Kirchenbauamt Karlsruhe liefert Entwürfe für Altar und Kanzel. | |||
| 1999 Das 250-jährige Jubiläum der Kirche wird u.a. mit einer Gottesdienstreihe gefeiert. | |||
| 2001 Die Ölheizung wird erneuert. | |||
| Zusammengestellt von: Pfr. Michael Göbelbecker | |||
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